Nicaragua: Ein Idyll für Individualtouristen

Romantische Sonnenuntergänge an der Pazifikküste, die warmen Gewässer der karibischen See im Osten, dazwischen das Festland Nicaraguas mit allen seinen natürlichen und kulturellen Schätzen und nicht zuletzt seine freundliche Bevölkerung, können eine ausgiebige Reise nach Nicaragua zu einem unvergesslichen und imposanten Urlaub machen. Auch die zentrale Lage des Landes mit seinem nördlichen Nachbarn Honduras und seinem südlichen Nachbarn Costa Rica macht das Land zu einem der beliebten Reiseländer Zentralamerikas.

Reise nach Nicaragua – Managua als zentraler Bezugspunkt

Trotz eines regen Tourismus ist Nicaragua dennoch für viele Menschen ein unbekanntes Land. Das mag daran liegen, dass das Land vorwiegend von Individualtouristen oder von kleinen Reisegruppen, welche das Land und seine vielfältige Natur und Kultur erkunden, bereist wird. Wer ausschließlich einen Badeurlaub und Abendunterhaltung sucht, wird in diesem Teil der Welt zwar auch fündig, die gesteckten Erwartungen werden aber wohl kaum erfüllt. Doch dieses Land hat weit mehr zu bieten als Cocktailbars und Shoppingcenter. Das Land selbst ist eine einzige, große Sehenswürdigkeit.
Wer Nicaragua bereist, fühlt sich zum Teil von der kolonialen Vergangenheit des Landes eingeholt. Sagenhafte Kolonialstädtchen prägen das Land und seine Bewohner. Auch die Hauptstadt beherbergt viele Gebäude der spanischen Kolonialzeit. Die Traditionen der Bewohner sind bunt wie deren Herkunft. Als Folge der Kolonialisierung fanden viele Menschen in Nicaragua – teils zunächst unfreiwillig – in dem zentralamerikanischen Land ein neues Zuhause. Auch heute noch kann man die unterschiedliche Herkunft der einstigen Bewohner an deren Nachfahren erkennen. Dabei ist ihr optisches Erscheinungsbild nur ein Teil ihrer Identität. Die Pflege der Traditionen wurzelt tief und sorgt auf diese Weise für einen großen Reichtum an verschiedenen Kulturen.
Der Großteil der Bevölkerung hat sich in der Region um die Hauptstadt Managua angesiedelt. Die Hauptstadt ist wirtschaftliches und politisches Zentrum des Landes und für die Bewohner der wichtigste Bezugspunkt. Trotz ihrer verschiedenen Herkunft gibt es aber auch viele Dinge, welche die Bevölkerung Nicaraguas vereinen. Große Veranstaltungen mit lauter Musik sorgen für grenzenlose Freude, unabhängig jeglicher Herkunft. Die Freude des Volkes von Nicaragua zeigt sich auch Fremden gegenüber. Die Bewohner sind bekannt für ihre Gastfreundschaft und hinterlassen bei Touristen unvergessliche Eindrücke.

Menschen und Natur Nicaraguas

Vom teilweise harten Leben lassen sich die Einheimischen in ihrer Freude und Gastfreundschaft nicht beirren. Die Wärme und die Herzlichkeit der Bevölkerung ist für viele Touristen oft unverständlich, müssen die Bewohner doch den täglichen Härten des Lebens gegenübertreten. Dafür jedoch genießen es die Einheimischen, einfach nur zu sein. Hier darf man es nicht eilig haben. Wer dennoch meint, mit etwas Druck gehe alles, macht sich hier schnell unbeliebt. Auf Märkten und in einfachen Bars kann man bei einem kühlen Getränk dem gemütlichen Treiben der Einheimischen beiwohnen. Dabei kann es durchaus passieren, dass man aus Gründen der Neugierde einfach so in ein Gespräch verwickelt wird. Manchmal bekommt man sogar unerwarteterweise einen Drink spendiert. Nicaraguanische Gastfreundschaft eben!
Wer die Natur des Landes erforschen möchte, findet im Osten einen dichten Regenwald. Mit einer Führung kann man die Schönheiten der Natur aus nächster Nähe erleben. Die Karibikküste des Landes ist kaum besiedelt und teilweise sehr schwer zugänglich. Zum Baden wählen Einheimische einen der vielen Seen des Landes oder fahren an die Küste des Pazifischen Ozeans.

 

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