Urlaub abseits fester Touristenpfade, umgeben von einer üppigen Natur auf den Spuren längst vergangener Hochkulturen und Kolonialherren, inmitten eines fröhlichen und gastfreundlichen Volkes. Dafür steht ein Urlaub in Zentralamerika.
Viel zu entdecken in Zentralamerika
Die Länder Zentralamerikas haben viel zu bieten. Für lange Zeit blieben sie vom Rest der Welt unbeobachtet. Während sich die Inseln auf der anderen Seite der karibischen See längst dem Tourismus und dem damit verbundenen lukrativen Geschäften öffneten, blieben die Länder Zentralamerikas von diesen Vorgängen weitgehend unberührt. Einige dieser Länder dienten als Lieferant für exotische Früchte, welche vorwiegend in Industrieländer verschifft wurden. Ackerbau und Viehzucht zählen in einigen der Zentralamerikanischen Ländern zu den wichtigsten Erwerbsgrundlagen der Bevölkerung.
Während die Bevölkerung unter der Armut teilweise schwer zu leiden hat, profitiert die Natur von der so gut wie kaum vorhandenen Industrie und von dem ebenfalls kaum vorhandenen Tourismus. Während in anderen touristisch orientierten Ländern die Natur unter dem Massentourismus leidet, blieb in den Ländern Zentralamerikas die Natur vom Tourismus weitgehend verschont. Darunter ist nicht nur die Zurückdrängung der Natur durch den Tourismus zu verstehen, sondern auch die Bewahrung des natürlichen Bildes. An der Karibikküste der zentralamerikanischen Länder finden sich so gut wie keine Hotelburgen oder Einkaufcenter.
Hier an der westlichen Karibikküste von Zentralamerika wächst der tropische Regenwald teilweise bis an den Strand. Das Bild gleicht verständlicherweise nicht immer den Vorstellungen eines palmengesäumten Sandstrandes. Doch auch das wird dem Besucher bei einem Urlaub an der Westküste der Karibik geboten. Unberührte Sandstrände, soweit das Auge reicht. Das kristallklare warme Gewässer des Karibischen Meeres ist ein Eldorado zum Baden und vielmehr zum Tauchen. Vor der Küste des kleinen Landes Belize findet man auch eines der schönsten Riffe unseres Planeten. Viele kleine Inseln bieten herrliche weiße Sandstrände, die von Palmen gesäumt sind. Vielfach sind es Individualtouristen, welche den weiten Weg zu diesen verlassenen Paradiesen suchen.
Ein Paradies für Naturliebhaber – ökologischer Tourismus
Als Vorbild für einen ökologischen Tourismus gilt Costa Rica. Das Land bietet Tourismus für jeden Anspruch. Badegäste erwartet ein ökologischer Tourismus sowohl an der pazifischen Küste wie an der karibischen Küste. Während die Pazifikküste durch die Nähe zur Hauptstadt San José deutlich mehr vom Tourismus profitiert, findet man an der weiter entfernt gelegenen Karibikküste verschlafene kleine Dörfer, in denen die Zeit stillzustehen scheint. Hier trifft man auf eine in Ruhe und Frieden lebende Bevölkerung, welche in ihren kleinen Hütten Zimmer für Urlauber anbieten. Strand und Nationalparks reichen sich hier die Hände. Verständlich, dass man hier auf Umweltschutz großen Wert legt. Ein Verhalten, welchem man als Besucher dieses Landes unbedingt folgen sollte.
Andere Länder wiederum bieten ein buntes Gemisch aus unterschiedlichen Kulturen. Dazu gehört Guatemala ebenso wie Nicaragua. In den Straßen und Gassen der großen Städte und kleinen Dörfer trifft man auf Bewohner, die verschiedener nicht sein können, und doch miteinander leben. Während die einfachen Bewohner auf dem Land eine alte Tradition pflegen, haben sich die Bewohner der Städte inzwischen dem modernen Leben angepasst, obgleich der Vergleich mit modernen europäischen oder nordamerikanischen Städten nicht standhält. Auch in den Großstädten Zentralamerikas findet man alte Sitten und Gebräuche, von den ehemaligen Gebäuden der spanischen Kolonialherrschaft ganz zu schweigen.